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Monica Giovinazzi

ist Autorin, Performerin und Stimmexperimentalistin. Sie benutzt das
Theater, um die Realität zu erforschen. Ihre Themen zerlegt sie in
trocken-rhythmische Texte, stimmbezogene Bewegungen, multilinguale
Lautteppiche, Raumtransformationen und Installationen.
Streben nach Essenziellem. Poesie der Subtraktion.
Sie hat zahlreiche Projekte entworfen und in denselben mitgewirkt,
wie zum Beispiel: Un corpo geometrico – Die zerstückelte Frau
in der Werbung; Karusell – Kinder auf dem Karussell der
erwachsenen Wünsche; Medea’s sauce – Eine Borderline-Gestalt:
Die Frau um die Fünfzig; Rischio di fogna urbana –zum
Zusammenleben gezwungene Ratten in den multikulturellen Metropolen,
Vacuum – inspiriert von Heiner Müller; Coscine di pollo
– Frauen auf Arbeit; Esther – vierhändig geschrieben mit
Paolo Puppa.
Im Tanztheater, in Zusammenarbeit mit der Choreografin und Tänzerin,
Emanuela Mondiello,
präsentiert sie Habitus, ein Stück für zwei Tänzerinnen, Stimme
und sechs Röcke, über Schein und Sein des Habitus.
2007 ist sie Regisseurin für das Stück von Tadeusz Kantor "Die
tote Klasse", gespielt in Rom mit der Gruppe RaabeTeatro.
Im Juni 2007 hat sie eine weitere theatralische Dokumentation über
die deutsche expressionistische Malerin Paula Modersohn-Becker in
Rom vorgestellt, die im Januar 2008 in Wien wiederholt wird.
Mit dem Stück "Il respiro di Bernhard" (Der Atem von Bernhard)
hommagiert sie den österreichischen Meister indem sie einige
bedeutende Stellen des Romans "Der Atem" interpretiert und
inszeniert. Der Atem von Bernhard wurde in Rom im Jahre 2007
gezeigt.
In Wien inszeniert Sie 2007 M.lle Camille, im 2008 "Die Gabe" über
Paula Modersohn-Becker, im Souterrain der Minoritenkirche "Die tote
Klasse von Tadeusz Kantor, in Zusammenarbeit mit dem polnische
Institut, 2009 präsentiert Sie in der "Alten Schieberkammer" das
Projekt "Milchmusik", über den deutschen Autor und Maler Thomas
Strittmatter mit Performance und Ausstellung.
Dazu hat Sie in Zusammenarbeit mit der Uni Wien über Goldoni,
D'annunzio und Dante Alighieri Referate gehalten.
Seit 2006 lebt sie in Wien wo sie den Kulturverein "Rote(H)aare"
gegründet hat, mit Sitz in Spittelberg, wo sie Seminare,
Vorlesungen und Theaterstücke präsentiert.
Sie ist Lehrerin für Schauspiel, Stimmbildung und Kunst der
Performance. Sie kooperiert mit Universitäten und Schulen und seit
zehn Jahren ist Sie
künstlerische Leiterin des Raabe Teatro in Rom.
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