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 Kinderprogramm

 
 

SPIEL DAS THEATER 07 - 08


 

Der Riese
Szenische Improvisationen nach Oscar Wilde, The Selfish Giant


Wesentliche Elemente des Spiels:

Der Garten: eine wunderschöne Wiese, mit saftigem Gras und duftenden Blüten, alten Obstbäumen mit knorrigen Stämmen und ausladenden Kronen.
Die Mauer: umgibt den Garten, bietet Schutz, ist eine Grenze zwischen zwei Welten /Wesen, schließt ein und aus.
Die Kinder: begegnen einander, lernen einander kennen durch Beobachtung und Spiegelung, treten miteinander in Interaktion, kreieren zusammen verschiedenen Spiele.
Der Riese: wesentliche Fragen lauten: „Was ist der Riese für mich ?“, „Welche Gefühle löst die Begegnung mit ihm aus ?“, „Wie reagieren die Kinder darauf ?“…, es gibt den „bösen“ und den „guten“ Riesen, die Verwandlung erfolgt durch Selbsterkenntnis („Der Riese bemerkt, dass der ewige Winter in seinem Garten nur durch die Kinder vertrieben werden kann“, „Nur mit anderen fühlt man sich glücklich“ –Zitate aus dem Kurs); Definition und Gestaltung des Riesen spielen eine sehr große Rolle: der Riese ist das, wovor wir uns klein und schwach fühlen, vor dem wir uns ängstigen, in der Begegnung liegt die Überwindung der Erstarrung.


Zur Methodik:

Oscar Wildes Märchen vom selbstsüchtigen Riesen bildete den Hintergrund für unsere gemeinsamen Theaterstunden, der Text spielte allerdings nur eine sehr untergeordnete Rolle.
Über Phantasiereisen zum „Garten“, Mimik- und Körperübungen in Paaren zu gegensätzlichen Gefühlen, Spiegelungen, szenischen Fragmenten zu Veränderungen von Zuständen, Erfahrungen von gegenseitigem Annähern im Ausdruckstanz sowie durch die Auseinandersetzung mit „dem Riesen“ näherten wir uns der Geschichte, bauten uns daraus aber eine eigene rund um zwei zentrale Spielszenen, die die Kinder in zwei Teams völlig eigenständig gestalteten: sie dachten sich das jeweilige Thema aus, erfanden die Dialoge, hielten sie selber schriftlich fest und erarbeiteten selber die szenische Umsetzung.
Zum Riesen entwickelten die Kinder eine blühende Vorstellungskraft, seiner Sicht- und Hörbarmachung widmeten sie sich mit großer Hingabe. Wie alle unsere Requisiten besteht auch er ausschließlich aus wenigen „wertlosen“ Materialien, Fundstücken, Überlassenschaften und ganz viel Phantasie.

Wie in jeder einzelnen Theatereinheit ist für uns auch am heutigen Tag der „Aufführung“ der spontane, durch fixe Elemente wie durch Improvisationen gekennzeichnete Prozess mit der Möglichkeit des intensiven Erlebens der eigenen Kreativität im Rahmen eines gemeinsamen Tuns das allerwichtigste.
 

 
Allgemeine Hinweise zu den Kursen:
Veranstaltungsort:  RoteHaare Kulturverein  Neustiftstrasse 31 statt, im 7. Bezirk
Anmeldung:  Um sich anzumelden genügt  ein email an info@rotehaare.at oder ein sms an die Handynr. 06644888014 mit Angabe von Namen und Telefonnummer.
Teilnehmerzahl: bis maximal 12 Personen
Mitzubringen: Bequeme, locker sitzende Kleidung, Schreibmaterial.
 

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