Amici dove andate? Freunde, wohin geht ihr?

EINEM FILM MIT PERFORMANCE

INVITO A UN FILM CON PERFORMANCE

 

frei nach dem Film GROSSE VÖGEL, KLEINE VÖGEL / 1966 / PIER PAOLO PASOLINI

libero adattamento dal film UCCELLACCI E UCCELLINI / 1966 / PIER PAOLO PASOLINI

 

Eine Zusammenarbeit von

MONICA GIOVINAZZI und PETER ZOLLY 2016/17

in italienischer Sprache mit deutschen Übersetzungen

Una collaborazione tra MONICA GIOVINAZZI e PETER ZOLLY 2016/17

in italiano con sottotitoli in tedesco

Eintritt 15 Euro

8 Euro StudentInnen

www.peterzolly.at

 

Es trieft Pessimismus aus dieser unheimlichen Fabel von Pasolini: der Pessimismus eines Intellektuellen, der seine Zeit und die Welt nicht mehr erträgt und der von der Politik und von einem gewissem Klassenkampf tief enttäuscht ist. Der Rabe, der den Intellektuellen verkörpert, und emblematischer Träger einer mehr menschlichen als göttlichen Heilung ist, wir nicht beachtet...und getötet. Und somit stirbt auch der Wille des Volkes, sich gegen die herrschende Macht einzusetzen.

Vielleicht gab es diesen Willen auch gar nicht. Und die Schuld liegt an der politischen Linke, der die Macht viel wichtiger war als die Bedürfnissen des Proletariates und der Bürger.

Die Zukunft ist dunkel gefärbt, wie auch in der dritten Welt. Alles ist Abfall, die Menschheit zerfällt und die Kultur ist dekadent.

 

Zu viel Pessimismus? Kann sein, aber jeder soll sich wenigstens darüber Gedanken machen.

1. These:

Pasolini hatte Recht. Heute leben wir in einer verdorbenen, gierigen Gesellschaft, die nicht in der Lage ist, den Schwächeren Lösungen anzubieten.

 

2. These:

Pasolini hatte gar nicht Recht. Heute leben wir ja, im Grunde genommen, viel besser. Jeder hat eine Wohnung, ein Bankkonto, alles was wir brauchen und wir können uns Ferien leisten, sogar 2 oder 3 Mal im Jahr...

 

Oder brauchen wir noch immer einen Raben, der uns über die Welt die Augen öffnet.

Ist die Welt bereit zur Revolution?